Die letzte Woche war nicht sehr erfolgreich.

ich weiß nur nicht genau, woran es lag. Letzten Sonntag standen 25km auf dem Plan, die Wettervorhersage war denkbar schlecht. Sehr kalt und vormittags leichter Regen und ab Mittags immer wieder schwere Regenschauer. Aus dem Grund haben wir uns vormittags auf dem Weg gemacht, aber wie es das Wetter so wollte, haben wir den denkbar schlechtesten Zeitpunkt erwischt.

Als wir aus dem Auto stiegen, war es ganz leicht am Regnen, eigentlich ein Wetter, bei dem das Laufen noch ganz angenehm ist. Wir hatten aber noch keine 2km geschafft, da kam ein Regenschauer runter, der vom allerfeinsten war. Ich kann mich nicht dran erinnern, schon mal in solch kurzer Zeit so durchnässt gewesen zu sein. Es hat keine 2 Minuten gedauert, da waren wir bis auf das letzte Stückchen Stoff nass und in den Schuhen hat das Wasser nur so geschwappt. Der Schauer war zwar nach höchsten 5 Minuten auch wieder vorbei, aber der Wind tat zusammen mit den nassen Klamotten sein übrigstes. Eigentlich war geplant, dass wir zusammen eine Runde von knapp 13,5 km laufen und ich anschließend den Rest nach Hause. Da ich aber nur noch am Frieren war und mir eine Erkältung auf Grund des strengen Trainingsplans und den bevorstehenden Klausuren (in der letzten Woche waren es vier Stück) nicht erlauben konnte und wollte, hab ich mich aber mit ins Auto gesetzt und wir sind zusammen nach Hause gefahren.

Anscheinend habe ich mir aber doch etwas leichtes eingefangen, denn seit dem war ich die ganze Woche über leicht verschleimt und habe mich auf den übrigen Trainingseinheiten überhaupt nicht wohl gefühlt. Dazu kam ein unsäglicher Muskelkater die ganze Woche über, den ich mir nicht erklären konnte. Von den drei Einheiten unter der Woche möchte ich also gar nicht weiter berichten, denn diese waren vom Gefühl und den gelaufenen Zeiten her unter aller Sau, ich war damit also in keinster Weise zufrieden.

Gestern stand dann wieder der nächste lange Lauf an, eigentlich waren 28km angedacht, doch nach der Einheit am Vortag hatte ich vorher keine Idee, wie ich das auch nur annähernd bewältigen sollte. Auf Grund des herrlichen Wetters haben wir uns dann doch auf den Weg gemacht, Eva war zum Glück so freundlich, mich auf dem Fahrrad zu begleiten und meine Verpflegung unterwegs sicher zu stellen, so dass ich nicht allzuviel mit mir rumschleppen musste. Was mir dabei zu schaffen machte, war der starke Wind. Ganz besonders schlimm fande ich aber nicht die Rücken- und Gegenwind-Passagen, viel schlimmer waren die langen Stücke, als der Wind stark von der Seite blies. Das ging mir so sehr auf die Kniee, dass ich nach knapp 20km nicht mehr in der Lage war, auch nur noch einen Schritt laufend zurückzulegen, was ich in dem Moment vor allem sehr deprimierend fand. Im Stehen oder Gehen war es kein Problem, nur an Laufen war nicht mehr zu denken, so dass ich nach knapp 21,5 km froh war, endlich unter die Dusche zu dürfen.

Ich hoffe, das die nächste Woche wieder besser wird, denn so wie in der letzten Woche macht das Laufen einfach keinen Spaß. Aber zum Glück sind bis zum Marathon ja noch 7 Wochen Zeit, wobei mein Respekt vor der Strecke aber von Tag zu Tag wächst.