Neue Schuhe
und doch bin ich noch nicht glücklich damit. Ich habe beim Einlaufen das selbe Problem wie auch schon bei meinem letzten Paar. Beim Laufen verkrampft nach einiger Zeit mein linker Fuß.
Das wird nach einiger Zeit so schlimm, das ich anhalten und die Schnürung lockern muss. Dadurch bessert sich erstmal die Verkrampfung, das Laufen wird aber durch den losen Schuh nicht wirklich angenehmer. Das hat in dieser Woche die ersten beiden Trainingseinheiten ein klein wenig kaputt gemacht. Zum lockern des Fußes waren immer wieder Pausen nötig, so dass wir nicht wirklich voran kamen. Aus dem Grund hab ich dann in der dritten Einheit, welche ein Fahrtenspiel über 50 Minuten sein sollte, wieder auf die alten Schuhe zurückgegriffen. Von den Füßen her gabs in dieser Einheit keine Probleme mehr, dafür haben jetzt die Oberschenkel ein wenig gezwickt. Obs an der Strecke oder an den ständig wechselnden Tempos lag, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber die Halde, über die es ging, war bestimmt mit verantwortlich.
Im Großen und Ganzen war das ganze also ziemlich demotivierend, da ich das Gefühl hatte, das derzeit nicht viel geht. Obwohl ja der Lauf bei der Winterlaufserie am letzten Wochenende eher optimistisch gestimmt hat. Ich war sogar ernsthaft am überlegen, am Wochenende die Laufklamotten zu Hause zu lassen und das Training, das bei meinem Bruder, wo wir übers Wochenende zu Besuch waren, eingeplant war, ausfallen zu lassen und das Wochenende zum entspannen zu nutzen. Entsprechend lange hat es dann am Samstag auch gedauert, bis wir uns wirklich zum Laufen aufraffen konnten. Trotz des schönen Wetters. Und immerhin standen ja langsame 25km auf dem Plan. Da klar war, das keiner mit mir die gesamte Strecke laufen wollte, haben wir die Begleitung dann aufgeteilt. Die erste Runde über knapp 10km wurde ich von Eva begleitet. Schon beim Loslaufen haben sich die Oberschenkel so schlecht angefühlt, dass ich nach 15 Minuten keine Lust mehr hatte. Doch nach der ersten kleinen Geh- und Trinkpause nach 30 Minuten wurde es immer besser, so dass ich, als wir am Startpunkt der anschließenden 15km Runde und dem Treffpunkt mit meinem Bruder, der mich auf der Runde begleiten und den den Wegweiser spielen wollte, mich in der Lage fühlte, diese auch noch anzugehen. Der Laufpartnerwechsel war mit knapp 20 Minuten Wartepause versehen, da wir die erste Runde etwas schneller als erwartet gelaufen waren. Das lag aber wahrscheinlich daran, das dieser Abschnitt ein wenig kürzer als angenommen war. Diese Zeit hab ich für Gymnastik und eine intensive Trink- und Esspause (lecker Banane) genutzt.
Danach gings dann gemeinsam mit meinem Bruder auf die zweite Runde. Diese lief richtig gut, alle 35 bis 40 Minuten gabs die eingeplanten Verpflegungspause. Zum Ende hin wurden die Beine richtig schwer, es war auch nicht mehr so einfach zu laufen, da es mittlerweile dunkel war und man nicht mehr alle Unebeneinheiten richtig sehen konnte. Aber glücklicherweise waren die Waldwege gut asphaltiert, so dass keine wirkliche Gefahr für Knochen und Bänder bestand. Zum Ende hin haben wir dann noch die eine oder andere kurze Gehpause eingeschoben aber nach 3:27 waren wir endlich wieder am Auto angekommen. Geschafft aber glücklich ging es dann in Richtung Dusche und zu den wartenden Nudeln.
Eigentlich hatte ich danach erwartet, dass mir heute die Beine ein bisschen mehr weh tun, aber eigentlich habe ich nicht mehr viel davon gemerkt. Bleibt für die nächste Woche eigentlich nur noch zu hoffen, dass sich die Situation mit den neuen Schuhen bessert, so dass ich spätestens in der übernächsten Woche auch mit den Neuen auf die lange Runde gehen kann, denn vor allem gegen Ende der Runden merkt man schon, dass die Schuhe schon eine Kilometer hinter sich haben. Und das sich die Probleme diesmal in Grenzen halten, damit die gestrige Euphorie nicht wieder so schnell verfliegt, wie sie gekommen ist.
Wenn jemand ähnliche Erfahrungen mit neuen Schuhen oder verkrampften Füßen gemacht hat und vielleicht Tips oder Hinweise für mich hat, dann immer her damit. Und dann gehts morgen ab in die vierte Woche.
