Ruhr-Marathon 2007

Nachbetrachtung des Marathons

Sie kommt spät, aber jetzt ist sie da. Meine Nachbetrachtung des Marathons. Früher bin ich noch nicht dazu gekommen.

Die Einstimmung auf den Marathon begann Freitag Mittag. Um halb eins haben Michael und ich uns an der Messe getroffen, um gemeinsam unsere Startunterlagen abzuholen. Anschließend sind wir kurz über die Messe geschlendert, haben uns die vielen tollen Stände angesehen, uns mit wichtigen Laufutensilien eingedeckt und uns relativ bald wieder auf den Weg nach Hause gemacht.

Es ist geschafft!!!

42,195 km liegen hinter mir. Die Beine sind kaputt, die Füße blutig, aber ansonsten geht's mir richtig gut!!!

Das Marathonfieber ist ausgebrochen…

Jetzt ist es also endlich soweit, dass Marathonfieber hat mich voll erwischt. Die ersten Anzeichen dafür waren die Träume vom Marathon in den letzten Tagen. Was ich genau geträumt habe, kann ich nicht mehr sagen, ich weiß nur, dass es keine schlechten Träume waren. Und es hat sich nicht nur um den Lauf selbst gedreht, sondern auch um die Stunden vorher und nachher.

Und jetzt ist auch der letzte Testlauf geschafft...

Die einen haben ihren Marathon hinter sich gebracht, die anderen sind in den letzten Zügen des Trainings. Erstmal allen, die schon gelaufen sind: Glückwunsch zu eurer Leistung, ich hoffe, ihr seid mit eurem Ergebnis zufrieden oder seht zumindest die Basis, auf der sich aufbauen lässt.

Spritzig, Spritzig, Spritzig!

So sollten sich nach der langen langsamen Einheit vom Wochenende die Beine anfühlen. Und Yogi sollte Recht behalten. Die Beine waren sowas von am Jucken, das Tempo wollte nur so raus. Es wurde also gestern eine Einheit, die die Euphorie weiter steigen lässt, denn die Form stimmt.

Überlegungen zum Restprogramm

Auf Nachfrage von Dietmar habe ich mal meine Überlegungen zum Restprogramm in Worte gefasst. Das ist wieder soviel geworden, dass ich mir überlegt habe, dass ich daraus einen eigenen Blog-Eintrag machen kann, in den Kommentaren würde dass ansonsten zu sehr untergehen.

Generalprobe geglückt

Heute stand die Generalprobe für den Marathon auf dem Programm. Und was bot sich da mehr an, als an der Generalprobe teilzunehmen? Geplant war es, von der Zeche Zollverein entlang der alten Erzbahntrasse bis zur Jahrhunderthalle in Bochum und wieder zurück zu laufen.

Die Hoffnung ist zurück

In den letzten Tagen standen ein paar Einheiten an, um zu testen, ob und wielange die Achillessehne hält. Nach dem diese alle erfolgreich zurückgelegt waren (über 40, 50 und 70 Minuten) standen dann heute zum ersten Mal 30km an.

Und wenn die Seuche zuschlägt, dann meist richtig...

Letzte Woche lief, wie berichtet, ja nicht so wirklich viel rund. Jetzt hab ich dem ganzen nochmal richtig den Deckel aufgesetzt. Seit gestern hat meine linke Achillessehne leicht gezwickt, Treppensteigen war ein wenig unangenehm. Deswegen wollte ich die Einheit heute auch ganz langsam und vorsichtig laufen. Aber selbst das hat nicht genutzt, nach 10 Minuten tat die Achillessehne plötzlich richtig weh und seit dem kann ich nur noch gehen, jeder laufende Schritt ist zuviel. Mal abwarten was die Versuche, das ganze auszukurieren, in den nächsten Tagen bringen.

Die letzte Woche war nicht sehr erfolgreich.

ich weiß nur nicht genau, woran es lag. Letzten Sonntag standen 25km auf dem Plan, die Wettervorhersage war denkbar schlecht. Sehr kalt und vormittags leichter Regen und ab Mittags immer wieder schwere Regenschauer. Aus dem Grund haben wir uns vormittags auf dem Weg gemacht, aber wie es das Wetter so wollte, haben wir den denkbar schlechtesten Zeitpunkt erwischt.

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